Gena Showalter – Alice in Zombieland

51CoCQBLRFL._SL160_51NvAGeBbrL._SL250_Zuerst dachte ich ja, dass “Alice in Zombieland” für mich gar nicht als Lektüre in Frage kommt. Weiß auch nicht so genau, warum, aber irgendwie fand ich die Kombination “Alice” und “Zombies” von Anfang an total merkwürdig. Aber dann habe ich immer wieder gute Kritiken gelesen und wurde immer neugieriger auf das Buch. Tja, und dann habe ich es mir vor Kurzem einfach geschnappt (kleine Anmerkung: im Original) und auch innerhalb von ein paar Tagen gelesen. ;-)

Den Einstieg und auch die erste Hälfte des Buches fand ich total klasse. Der Schreibstil von Gena Showalter ist einfach herrlich. Sie schreibt sehr anschaulich, aber auch mit einem Augenzwinkern und einem ständigen unterschwelligen Humor. Und Ali ist eine ganz wundervolle Hauptfigur, die ich von Anfang an mochte und die schnell zu einer Art Freundin für mich geworden ist. Aber auch alle anderen Charaktere sind einfach großartig gezeichnet. Vor allem Emma mochte ich, Alice’ kleine Schwester. Es hat mir einfach sofort Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Gena Showalter spielt wundervoll mit der englischen Sprache und ich könnte mir vorstellen, dass dieser Effekt in der Übersetzung etwas verlorengegangen ist. Zumindest stelle ich es mir recht schwierig vor, dem Stil der Autorin in der deutschen Übersetzung gerecht zu werden. Aber darüber kann ich mir kein genaueres Urteil erlauben. Wer gerne im Original liest, sollte hier meiner Meinung nach aber auch zum Original greifen.

Auch inhaltlich hat mich das Buch in der ersten Hälfte des Buches total überzeugt. Von der ersten Seite an war ich förmlich gepackt von der Handlung und der Idee der Autorin, die hinter dem Buch steckt. So merkwürdig fand ich die Kombination “Alice” und “Zombies” dann auch gar nicht mehr. ;-)

Aber leider hat meine Begeisterung dann ab ungefähr der zweiten Hälfte des Buches doch etwas nachgelassen. Schade, denn ich war am Anfang wirklich überzeugt davon, ein Buch mal wieder mit voller Punktzahl bewerten zu können. Aber in der zweiten Hälfte des Buches ging es mir dann doch zu sehr um Kampftechniken und Verschwörungen. Das Buch wurde deutlich ernster und mir hat der Humor vom Anfang des Buches sehr gefehlt. Dazu gibt es dann auch ein paar Entwicklungen in der Handlung, die mich gestört haben. Die obligatorische Dreiecksbeziehung zum Beispiel fehlt auch in diesem Buch nicht und hat mich etwas genervt. Dazu kam dann noch der ein oder andere Charakter, der ein falsches Spiel gespielt hat, was aber nicht mehr wirklich überraschen konnte.

Die Fortsetzung “Through the Zombie Glass”, die im Juli auch auf Deutsch unter dem Titel “Rückkehr ins Zombieland” erscheint, habe ich erst mal nur auf die Wunschliste gesetzt. Ob ich sie irgendwann lese, weiß ich noch nicht.

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Rückblick #6 – März

Dieses Mal fällt der Challenge-Rückblick kurz und knapp aus. Ich lese zwar weiterhin in meinem normalen Rhythmus, aber zum Schreiben der Rezis komme ich irgendwie nicht. Da muss das Buch schon wirklich besonders sein, damit ich mich dazu aufraffe. Weiß auch nicht, woran es momentan liegt. :-/

Für den Monat März lauteten die Aufgaben folgendermaßen:

1. Lies einen Debütroman aus dem Jahr 2014.

2. Lies einen Debütroman, dessen Geschichte in einer fiktiven Stadt oder in einem fiktiven Land spielt.

3. Lies einen Debütroman von einem männlichen Autor.

Tja, genau zwei Debüts habe ich im März gelesen, nämlich diese (Mit einem Klick auf das Cover kommt ihr zu meiner jeweiligen Rezi):

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Und damit habe ich genau eine Aufgabe erfüllt, nämlich Nummer 1. Denn “Draußen wartet die Welt” ist im Februar 2014 erschienen. (“Weil ich Layken liebe” gibt es leider schon seit November 2013 ;-) )

Mehr gibt es heute hierzu leider nicht zu berichten. Mein aktueller Challenge-Zwischenstand sieht dann so aus:

gelesene Bücher: 12

gesammelte Lose: 8

Neuzugänge 2014 #6

In dieser Woche haben vor allem ein paar Ebooks ihren Weg auf meinen Reader gefunden, auf die ich mich schon ganz lange ganz dolle gefreut habe. Und auch das ein oder andere gedruckte Buch ist darunter.

Hier sind die entsprechenden Cover:

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Ich freue mich auf jedes einzelne der Bücher. “Vor uns die Nacht” lese ich gerade und es ist anders als “Splitterherz” oder “Linna singt”, aber irgendwie doch typisch Bettina Belitz. :-)

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